Discovery Writer

Wie eine Geschichte sich selbst schreibt

#8 Hilfe! Meine Geschichte hat ein Eigenleben!

In meinem letzten Beitrag habe ich euch davon berichtet, wie ich meinen Charakteren mehr Persönlichkeit und somit endlich Leben einhauchen konnte. Heute möchte ich euch erzählen, was der Nachteil daran ist, wenn die Charaktere erst einmal zum Leben erweckt wurden: sie tun was sie wollen ?.

 

Ich kannte meine Charaktere nun besser als meine Westentasche. Ich wusste, wo die Geschichte hingehen sollte und was auf dem Weg dorthin alles passieren würde. Also setzte ich mich hin und schrieb, und schrieb, und schrieb, und alles lief nach Plan.

Doch wie kleine Kinder, die gerade zu laufen gelernt hatten, wollten nun auch meine Charaktere auf eigene Faust die Welt erkunden. Ihnen war egal, welchen Plan ich für sie hatte, sie taten einfach, was sie wollten. Einmal zum Leben erweckt hatten sie nicht nur endlich eine Persönlichkeit, sie entwickelten auch ihren eigenen Willen und einen ordentlichen Dickschädel ?.

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Notizen und Plotten

#4 Der richtige Weg ein Buch zu schreiben

In meinem vorigen Blogpost habe ich euch berichtet, was mir dabei geholfen hat, die verschiedenen Ideen für mein Buch sinnvoll miteinander zu verknüpfen. In diesem Beitrag möchte ich euch nun erzählen, wie man vorgehen kann, um die Handlung einer Geschichte zu entwickeln oder voranzutreiben.

 

Am Anfang einer Geschichte steht eine Idee. Schnell gesellen sich weitere Ideen hinzu. Die Ideen werden zu Notizen und die Notizen entwickeln sich zu Elementen, die für die Geschichte von unterschiedlicher Wichtigkeit sind. Die einzelnen Elemente (bei mir: eine wütende Frau, Zombie-ähnliche Körper, ein unheilvolles Feuer, eine zweite, düstere Welt) müssen in einen Zusammenhang gebracht werden.

Ihr solltet Fragen klären wie „Was treibt den Protagonisten/Antagonisten an?“, „In welcher Beziehung stehen Protagonist und Antagonist zueinander?“, Weiterlesen

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