Schreibtipps

Wie ein Self-Publisher Leser findet

#10 Wie Autoren Leser finden

In meinem letzten Beitrag habe ich über die Vor- und Nachteile vom Self-Publishing berichtet und dass ich mich dafür entschieden habe den Weg des Indie-Autors zu gehen. Die Frage, die sich mir sofort darauf stellte war: „Wie finde ich Leser?“ Mit dieser Frage habe ich mich auseinandergesetzt und genau darum geht es in diesem Beitrag.

 

Wenn ihr wollt, dass euer Buch gelesen wird, dann müsst ihr Leser finden. Klingt einfach, ist es aber leider nicht.

Ein Self-Publisher oder auch Indie-Autor hat keinen Verlag, der ihm den Rücken stärkt und möglicherweise Werbung für sein Buch macht.

Also muss sich ein Self-Publisher selbst darum kümmern, dass die Menschheit erfährt, was er Tolles erschaffen hat. Oder viel besser noch, was er erschaffen wird.

Denn wenn ein Self-Publisher erst beginnt, Werbung für sein Buch zu machen, wenn es bereits veröffentlicht ist, ist das viel zu spät.

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Selbst verlegen oder einen Verlag suchen?

#9 Verlag vs. Self-Publishing

In meinem letzten Beitrag habe ich euch erzählt, dass ich beim Schreiben manchmal das Zepter an meine Charaktere übergeben habe, aber trotzdem nicht den roten Faden aus den Augen verlor. Es ging also gut voran mit dem Buch schreiben und ich musste mir langsam Gedanken darüber machen, wie ich eigentlich meinen Fantasy Roman an den Leser bringen möchte, wie ich ihn veröffentlichen will.

 

Ende April 2015 begab es sich, dass ich mich im Wald an einem Feuer wiederfand, um in den Mai hineinzufeiern.
Schon vorab wurde mir angekündigt, dass eine Frau mitfeiern würde, die gerade ihr erstes Buch geschrieben und veröffentlicht hatte.

Sofort war mir klar, dass ich mich mit ihr unterhalten musste. Schließlich hatte sie genau das getan, was ich selbst unbedingt tun wollte. Nur wusste ich bis dahin überhaupt nicht, wie ich eigentlich mein Buch an den Mann (und an viel mehr Frauen) bringen könnte.
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Wie eine Geschichte sich selbst schreibt

#8 Hilfe! Meine Geschichte hat ein Eigenleben!

In meinem letzten Beitrag habe ich euch davon berichtet, wie ich meinen Charakteren mehr Persönlichkeit und somit endlich Leben einhauchen konnte. Heute möchte ich euch erzählen, was der Nachteil daran ist, wenn die Charaktere erst einmal zum Leben erweckt wurden: sie tun was sie wollen ?.

 

Ich kannte meine Charaktere nun besser als meine Westentasche. Ich wusste, wo die Geschichte hingehen sollte und was auf dem Weg dorthin alles passieren würde. Also setzte ich mich hin und schrieb, und schrieb, und schrieb, und alles lief nach Plan.

Doch wie kleine Kinder, die gerade zu laufen gelernt hatten, wollten nun auch meine Charaktere auf eigene Faust die Welt erkunden. Ihnen war egal, welchen Plan ich für sie hatte, sie taten einfach, was sie wollten. Einmal zum Leben erweckt hatten sie nicht nur endlich eine Persönlichkeit, sie entwickelten auch ihren eigenen Willen und einen ordentlichen Dickschädel ?.

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Charakterlose Charaktere

#7 – 3 Tipps gegen charakterlose Charaktere

In meinem letzten Blogpost habe ich euch erzählt, dass mir mein digitales Dokumenten-Chaos ziemlich schnell auf die Nerven ging, ich aber eine Lösung für dieses Problem finden konnte.
Wenn man ein Buch schreibt – und gerade wenn man sein erstes Buch schreibt – steht man allerdings immer wieder vor deutlich schwerer lösbaren Problemen. Charakterlose Charaktere sind wohl eines der schwerwiegendsten Probleme. Wie man an dieses Problem herangehen kann, möchte ich euch in diesem Artikel näher bringen.

 

Alles begann mit einer äußerst wichtigen Anmerkung meiner Testleserin Nicole, nachdem sie das zweite Kapitel meines Buchs „Zwischenwelt“ gegengelesen hatte. Sie sagte, meine Charaktere wären allesamt Einheitsbrei ?.

Diese Aussage überrumpelte mich sehr. Denn in meinem Kopf hatten alle meine Charaktere eine ganz eigene Persönlichkeit, die sie deutlich voneinander unterschied. Weiterlesen

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Ein Schreibprogramm hilft gegen das eigene Chaos

#6 Ein Schreibprogramm gegen das Dokumentenchaos

Zuletzt habe ich euch davon erzählt, wie die Reaktion meiner Testleserin auf mein erstes Kapitel ausfiel, und dass mich ihre Kritik dazu ermutigt hat, mein Buch tatsächlich weiter zu schreiben. Heute geht es um das, was mir beim Schreiben schon bald gehörig auf die Nerven ging.

 

Was mir auf die Nerven ging

Ich schrieb und schrieb und schrieb und schon war Kapitel 2 von meinem Urban-Fantasy Roman „Zwischenwelt“ fertig. Ich war richtig stolz, denn zusammen mit Kapitel 1 hatte ich nun bereits sage und schreibe 20 DinA4 Seiten in MS Word zusammen geschrieben.

Doch je länger der Text wurde, umso genervter war ich. Das ewige Hin- und Hergescrolle ging mir tierisch auf die Nerven. Aber wenn ich eine bestimmte Textstelle wieder finden wollte, blieb mir schlichtweg nichts anderes übrig.

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Buch lesen

#5 Der erste Testleser & die erste Kritik

In meinen letzten beiden Beiträgen ging es um die Schneeflockenmethode und das 7-Punkte-System, zwei Methoden, die ich beim Schreiben meines Buchs bewusst und unbewusst angewandt habe. Das Schreiben von „Zwischenwelt“ ging also voran. Als ich das erste Kapitel zu Papier gebracht hatte, gab ich es sofort meinem ersten Testleser, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ankommt. Und genau darum geht es in diesem Beitrag.

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Wie schreibe ich ein Buch

#4.2 Plotten: Das 7-Punkte-System von Dan Wells

In meinem letzten Blogpost ging es um die Schneeflockenmethode. Sie dient dazu, die Idee zu einem Buch auszuarbeiten und zu einem großen Ganzen werden zu lassen. In meinem heutigen Beitrag geht es um das 7-Punkte-System von Dan Wells. Dieses System beschäftigt sich mit der Struktur eines Romans, was der Schneeflockenmethode auf diese Art und Weise leider fehlt.

 

Struktur? „Ich schreibe einfach drauf los, immerhin weiß ich ja, was passieren soll“, könnten einige von euch nun denken. Und genau so habe auch ich es gemacht, als ich mein Buch geschrieben habe! Zum Einen, weil ich Hilfestellungen wie das 7-Punkte-System erst deutlich später entdeckt habe, zum Anderen, weil es eben auch funktioniert, ohne irgendwelche Systeme zu kennen. Dennoch kann ein System für die Strukturierung eurer Geschichte von Vorteil sein. Weiterlesen

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Schneeflocke

#4.1 Plotten: Die Schneeflockenmethode

In meinem letzten Beitrag ging es um die verschiedenen Schreibtypen, und wie sie plotten, oder ob sie überhaupt plotten. In diesem Beitrag möchte ich euch eine Methode näher bringen die euch hilft, einen Plot zu kreieren, bzw. euer Buch zu designen und es am Ende auch zu schreiben. Sie nennt sich „Die Schneeflockenmethode“ und wurde von Randy Ingermanson entwickelt. Auf diese Methode gestoßen bin ich durch Jackys Blog, eine Website, die ich nur jedem empfehlen kann!

 

Ihr fragt euch, worum es bei der Schneeflockenmethode geht? Es geht um nichts Geringeres als darum, ein Buch zu schreiben ?.

Dieser Beitrag richtet sich vor allem an die Planer / Outliner unter euch. Aber ich bin mir sicher, dass auch diejenigen, die sich eher zu den EDLS-Typen zählen (Ihr wisst nicht, was das ist? Dann lest es schnell hier nach ?), ein paar nützliche Tipps mitnehmen können. Wenn ihr mit dieser Methode an das Schreiben eures Buchs herangeht, erspart ihr euch zwischendrin und hinterher einiges an Überarbeitung. So viel ist sicher. Weiterlesen

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Notizen und Plotten

#4 Der richtige Weg ein Buch zu schreiben

In meinem vorigen Blogpost habe ich euch berichtet, was mir dabei geholfen hat, die verschiedenen Ideen für mein Buch sinnvoll miteinander zu verknüpfen. In diesem Beitrag möchte ich euch nun erzählen, wie man vorgehen kann, um die Handlung einer Geschichte zu entwickeln oder voranzutreiben.

 

Am Anfang einer Geschichte steht eine Idee. Schnell gesellen sich weitere Ideen hinzu. Die Ideen werden zu Notizen und die Notizen entwickeln sich zu Elementen, die für die Geschichte von unterschiedlicher Wichtigkeit sind. Die einzelnen Elemente (bei mir: eine wütende Frau, Zombie-ähnliche Körper, ein unheilvolles Feuer, eine zweite, düstere Welt) müssen in einen Zusammenhang gebracht werden.

Ihr solltet Fragen klären wie „Was treibt den Protagonisten/Antagonisten an?“, „In welcher Beziehung stehen Protagonist und Antagonist zueinander?“, Weiterlesen

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Ideen finden

#3 Ein Buch schreiben und Freunde nerven

Wie ihr in meinem vorigen Blogpost erfahren habt, beruht die Idee zu meinem Buch auf einem Traum. Doch aus einem Traum lässt sich nicht sofort eine komplette und vor allem in sich geschlossene und sinnvolle Geschichte kreieren. In diesem Beitrag erfahrt ihr, was mir dabei geholfen hat die Geschichte auszubauen und in sich schlüssig werden zu lassen.

 

In meinen Traumfetzen ging es um eine unerfüllte Liebe, eine zweite, gefährliche Welt, ein unheilbringendes Feuer und menschliche Körper, die nicht mehr wissen was sie tun und so zu einer schrecklichen Gefahr werden. Das waren meine Ideen und nun wollte ich ein Buch schreiben. Ich war mir ganz sicher, dass ich all diese Traumfetzen zu einer gemeinsamen Story zusammenfügen konnte. Doch das war kein einfacher Weg. Weiterlesen

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