Ein Buch schreiben

Wie eine Geschichte sich selbst schreibt

#8 Hilfe! Meine Geschichte hat ein Eigenleben!

In meinem letzten Beitrag habe ich euch davon berichtet, wie ich meinen Charakteren mehr Persönlichkeit und somit endlich Leben einhauchen konnte. Heute möchte ich euch erzählen, was der Nachteil daran ist, wenn die Charaktere erst einmal zum Leben erweckt wurden: sie tun was sie wollen ?.

 

Ich kannte meine Charaktere nun besser als meine Westentasche. Ich wusste, wo die Geschichte hingehen sollte und was auf dem Weg dorthin alles passieren würde. Also setzte ich mich hin und schrieb, und schrieb, und schrieb, und alles lief nach Plan.

Doch wie kleine Kinder, die gerade zu laufen gelernt hatten, wollten nun auch meine Charaktere auf eigene Faust die Welt erkunden. Ihnen war egal, welchen Plan ich für sie hatte, sie taten einfach, was sie wollten. Einmal zum Leben erweckt hatten sie nicht nur endlich eine Persönlichkeit, sie entwickelten auch ihren eigenen Willen und einen ordentlichen Dickschädel ?.

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Charakterlose Charaktere

#7 – 3 Tipps gegen charakterlose Charaktere

In meinem letzten Blogpost habe ich euch erzählt, dass mir mein digitales Dokumenten-Chaos ziemlich schnell auf die Nerven ging, ich aber eine Lösung für dieses Problem finden konnte.
Wenn man ein Buch schreibt – und gerade wenn man sein erstes Buch schreibt – steht man allerdings immer wieder vor deutlich schwerer lösbaren Problemen. Charakterlose Charaktere sind wohl eines der schwerwiegendsten Probleme. Wie man an dieses Problem herangehen kann, möchte ich euch in diesem Artikel näher bringen.

 

Alles begann mit einer äußerst wichtigen Anmerkung meiner Testleserin Nicole, nachdem sie das zweite Kapitel meines Buchs „Zwischenwelt“ gegengelesen hatte. Sie sagte, meine Charaktere wären allesamt Einheitsbrei ?.

Diese Aussage überrumpelte mich sehr. Denn in meinem Kopf hatten alle meine Charaktere eine ganz eigene Persönlichkeit, die sie deutlich voneinander unterschied. Weiterlesen

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Ein Schreibprogramm hilft gegen das eigene Chaos

#6 Ein Schreibprogramm gegen das Dokumentenchaos

Zuletzt habe ich euch davon erzählt, wie die Reaktion meiner Testleserin auf mein erstes Kapitel ausfiel, und dass mich ihre Kritik dazu ermutigt hat, mein Buch tatsächlich weiter zu schreiben. Heute geht es um das, was mir beim Schreiben schon bald gehörig auf die Nerven ging.

 

Was mir auf die Nerven ging

Ich schrieb und schrieb und schrieb und schon war Kapitel 2 von meinem Urban-Fantasy Roman „Zwischenwelt“ fertig. Ich war richtig stolz, denn zusammen mit Kapitel 1 hatte ich nun bereits sage und schreibe 20 DinA4 Seiten in MS Word zusammen geschrieben.

Doch je länger der Text wurde, umso genervter war ich. Das ewige Hin- und Hergescrolle ging mir tierisch auf die Nerven. Aber wenn ich eine bestimmte Textstelle wieder finden wollte, blieb mir schlichtweg nichts anderes übrig.

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Buch lesen

#5 Der erste Testleser & die erste Kritik

In meinen letzten beiden Beiträgen ging es um die Schneeflockenmethode und das 7-Punkte-System, zwei Methoden, die ich beim Schreiben meines Buchs bewusst und unbewusst angewandt habe. Das Schreiben von „Zwischenwelt“ ging also voran. Als ich das erste Kapitel zu Papier gebracht hatte, gab ich es sofort meinem ersten Testleser, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ankommt. Und genau darum geht es in diesem Beitrag.

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Wie schreibe ich ein Buch

#4.2 Plotten: Das 7-Punkte-System von Dan Wells

In meinem letzten Blogpost ging es um die Schneeflockenmethode. Sie dient dazu, die Idee zu einem Buch auszuarbeiten und zu einem großen Ganzen werden zu lassen. In meinem heutigen Beitrag geht es um das 7-Punkte-System von Dan Wells. Dieses System beschäftigt sich mit der Struktur eines Romans, was der Schneeflockenmethode auf diese Art und Weise leider fehlt.

 

Struktur? „Ich schreibe einfach drauf los, immerhin weiß ich ja, was passieren soll“, könnten einige von euch nun denken. Und genau so habe auch ich es gemacht, als ich mein Buch geschrieben habe! Zum Einen, weil ich Hilfestellungen wie das 7-Punkte-System erst deutlich später entdeckt habe, zum Anderen, weil es eben auch funktioniert, ohne irgendwelche Systeme zu kennen. Dennoch kann ein System für die Strukturierung eurer Geschichte von Vorteil sein. Weiterlesen

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Buch schreiben

Über diesen Blog – oder auch: Was soll das hier eigentlich?

Wolltet ihr schon immer wissen, wie ein Buch entsteht? Was alles dazugehört, worauf man achten muss, wie viel Spaß das Schreiben einer Geschichte macht oder welche Schwierigkeiten dabei auf einen zukommen? Oder wollt ihr vielleicht sogar selbst ein Buch schreiben und Tipps dazu bekommen?

 

In diesem Blog möchte ich euch an der Entstehung meines Romans teilhaben lassen, von der ersten Idee, bis hin zur Veröffentlichung und auch an dem, was zwischendrin und danach auf einen Autor zukommt. Hier könnt ihr genau verfolgen, wie meine Geschichte sich entwickelt, womit ich mich beim Schreiben auseinandersetze und was drum herum noch alles passiert. Weiterlesen

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