Jill Noll Autorin
Jill Noll Autorin: Wie ein Fantasy Roman entsteht (Bild-Quelle: Pixabay)

#2 Wie aus einem Traum ein Fantasy Roman wird

Wie ihr in meinem letzten Blogpost erfahren habt, beruht die Idee zu meinem Fantasy Roman auf einem Traum, den ich in einer Nacht im September 2014 hatte. Nun möchte ich euch erzählen, wovon ich damals eigentlich geträumt habe, worauf das Buch basiert an dem ich gerade schreibe.

 

In meinem Traum in jener Nacht sah ich verschiedene Dinge, die wie schleierhafte Erinnerungen schienen, als ich am nächsten Morgen erwachte. Es waren verschiedene Eindrücke, verschiedene Szenen, die irgendwie zusammen zu gehören schienen, obwohl sie zum Teil völlig auseinander gerissen wirkten.

Jede dieser Erinnerungen für sich war interessant und durfte nicht vergessen werden. Also notierte ich sie: eine wütende Frau mit „magischen“ Fähigkeiten will ihr Ziel erreichen. Ein Mann, dem ihre Wut galt. Eine zweite, bedrückende und gefährliche Welt. Ein Feuer, das schreckliches Unheil prophezeit. Ein Mädchen, die mit zwei Freunden unterwegs ist, doch irgendwas stimmt nicht. Menschliche Körper, die nicht mehr wissen, was sie tun und zu einer Gefahr werden.

 

TIPP: Willst du auch ein Buch schreiben? Dann habe immer ein Notizheft bei dir. Ideen verfliegen schneller als man glaubt und viel schneller als einem lieb ist.

 

Schnell hatte ich einige Ideen, wie ich verschiedene Elemente verknüpfen könnte. Warum war die Frau, die ich in er Anfangsphase liebevoll „Zicke“ nannte ?, wütend auf den Mann? Was verband sie, und was hat er getan, das sie so unglaublich wütend gemacht hat. So wütend, dass sie völlig durchzudrehen schien. Hier fand sich relativ schnell eine Lösung dafür, warum eine Frau so wütend auf einen Mann sein könnte. Na klar: die Liebe, oder etwas, das der Liebe ähnlich zu sein schien.

Doch einige Elemente machten mir zu schaffen, wollten sich in meinem Kopf nicht logisch in die restliche Geschichte einfügen. Was hatte es mit diesen Körpern auf sich? Was war mit diesen Menschen geschehen, dass sie nicht mehr Herr ihrer selbst waren? Wieso jagten sie die Menschen, die nicht zu welchen von ihnen geworden waren? Die naheliegendste Idee, die sicher auch jedem Einzelnen von euch sofort im Kopf herumschwirrt, war: ZOMBIES!!! (*kreisch*)

Doch ich wollte keine Zombies in meiner Geschichte und das, was auch immer die Körper in meinem Traum waren, waren keine Wesen, die es auf menschliches Fleisch abgesehen hatten. Doch was wollten sie dann? Was machte sie so gefährlich? Eines kann ich euch verraten: Mir ist eine Idee gekommen und diese Körper fügen sich nicht nur wunderbar in die Geschichte ein, sie sorgen für Spannung und erfüllen eine wichtige Funktion!

 

TIPP: Gehe vorsichtig mit Klischees um. Wenn der Leser vorhersehen kann, was geschieht und ihn ständig nur Dinge erwarten, die er schon kennt, könnte er schnell gelangweilt sein und das Buch zur Seite legen. Überrasche deinen Leser!

 

Dann war da noch diese zweite, gefährliche Welt, deren bedrückende Atmosphäre mich noch lange nach dem Aufwachen nicht losgelassen hat. Was war das für eine Welt? Wo kam sie her? Und was machte sie so gefährlich? Auch hier brauchte ich sehr lange um eine Welt zu kreieren, die sich schlüssig in die Geschichte einfügte. Doch es ist mir gelungen. Ihr könnt gespannt sein!

Habt auch ihr bereits Geschichten geschrieben? Oder steckt ihr vielleicht sogar gerade fest und wisst nicht, wie ihr verschiedene Ideen unter einen Hut bringen sollt? Was mir dabei geholfen hat, die schwierigeren Probleme zu lösen, vor denen ich stand, als ich an meiner Geschichte bastelte, erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag.

Eines ist jedoch sicher: als Autor ist man derjenige, der eine neue Welt erschafft und sie so formt, wie er sie gerne haben möchte. Daher gibt es fast immer eine Möglichkeit, auch die skurrilsten Ideen unter einen Hut zu bringen.

Blogpost Ende und bis bald! ✌

 

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