Verfolge deinen Traum
Jill Noll Autorin: #12 Vom Schreiben leben (Bild-Quelle: Pixabay)

#12 Vom Schreiben leben

In meinem letzten Beitrag ging es darum wie und wieso Autoren Pseudonyme verwenden.
Ich hatte mich entschiedene unter dem Namen Jill Noll zu veröffentlichen und je länger ich mich mit dem Schreiben und dem ganzen Drumherum beschäftigte, umso mehr Zeit wollte ich damit verbringen. Ich hatte Blut geleckt und ich wollte wissen, was ich tun müsste, um mein Hobby zum Beruf zu machen. In diesem Beitrag geht es deshalb um die Frage, ob man vom Schreiben leben kann, und wie man dieses Ziel erreichen könnte.

Jeder, der nach der Frage „kann man vom Schreiben leben?“ googelt, kommt nicht an der Seite von Annika Bühnemann vorbei – logisch, immerhin heißt ihre Seite „VomSchreibenLeben“ . Sie hat mit ihrem Projekt, vom Schreiben leben zu wollen, gewiss schon so einigen Hoffnung und Mut gemacht und ihnen ganz bestimmt auch den Weg ebnen können.

Und lasst euch gesagt sein: Vom Schreiben zu leben IST möglich!

Jedem von euch fallen sofort Autoren ein, die davon leben, Bücher zu schreiben und theoretisch, kann jeder von euch dieses Ziel erreichen.

 

MUTMACHER: Im Grunde kann jeder vom Schreiben leben!

 

Doch was könnt ihr tun, um die Chance zu erhöhen?

  1. Glaubt an euch!
  2. Verfolgt euer Ziel und verliert es nicht aus den Augen!
  3. Arbeitet hart – denn von nichts kommt nichts
  4. Arbeitet täglich an eurem Ziel (und wenn es nur für 30 Minuten ist – doch je mehr, umso besser)
  5. Übt das Schreiben, indem ihr schreibt – egal was, ihr müsst schreiben! Blogeinträge, Kurzgeschichten, Fanfiction, Instagramstories, Briefe, oder was auch immer euch einfällt – Übung macht den Meister
  6. Lest! Nein, nicht um abzugucken und Ideen zu klauen, sondern um zu sehen, wie es andere machen und was ihr besser machen könnt
  7. Beendet eure Projekte (viele scheitern schon an diesem Schritt)
  8. Euer Buch MUSS qualitativ hochwertig sein (nehmt euch viel Zeit und Hilfe von anderen, um die Qualität eures Buchs zu erhöhen – besser noch: zahlt für Lektorat und Korrektorat)
  9. Kauft nicht irgendein dahergelaufenes, vorgefertigtes Cover – euer Cover muss den Inhalt und die Essenz eures Buchs widerspiegeln und aus der Masse herausstechen
  10. Glaubt nicht, dass euer erstes Buch bereits der Durchbruch sein wird – manchmal kann das erste Buch zum Erfolg führen – doch vermutlich werdet ihr viele Bücher schreiben müssen, um vom Schreiben leben zu können
  11. Nutzt Kritik, um daran zu wachsen! Was auch immer Leser an euren Büchern auszusetzen haben, denkt darüber nach, ob sie möglicherweise Recht damit haben – und versucht daraus zu lernen
  12. Haltet durch! Wenn es mal nicht so läuft, wie ihr es euch gewünscht hättet, lasst euch nicht unterkriegen. Macht weiter und arbeitet an eurem Ziel!

Auch die gute Jacky von Schriftsteller-werden hat Großes vor. Spätestens nächstes Jahr müsst ihr unbedingt bei ihr vorbei schauen und mitverfolgen, was sie geplant hat! Es wird richtig spannend und wir werden sicher einiges von und mit ihr lernen! Denn sie will 12 Bücher in 12 Monaten veröffentlichen!!! Genau, sie will sie nicht nur schreiben, sonern auch veröffentlichen.

 

TIPP: Arbeitet hart und lasst euch nicht vom Weg abbringen!

 

Mein Plan
Für mich hat das Schreiben vor gut einem Jahr als Hobby angefangen und schon vor ein paar Monaten habe ich gemerkt, dass ich mehr will. Es macht mir so viel Spaß mich mit allem zu beschäftigen, was das Schreiben von Büchern mit sich bringt, dass ich unglaublich gern mehr Zeit damit verbringen würde.

Doch mir ist durchaus bewusst, dass ich dieses Ziel nicht von heute auf morgen erreichen kann.

Derzeit möchte ich ohnehin zu Ende bringen, was ich anderweitig beruflich begonnen habe. Ich werde also noch gut eineinhalb Jahre in meinem Vollzeitjob bleiben und dann steht sowieso unweigerlich eine berufliche Veränderung an.

Mein Plan ist, bis dahin einen Grundstein gelegt zu haben, auf den ich aufbauen kann.

Drückt mir die Daumen ?

 

Doch kaum hatte ich mir dieses ehrgeizige Ziel gesetzt, drohte etwas auch schon wieder, mich vom Weg abzubringen. Es lechzte nach meiner Aufmerksamkeit und beinahe hätte ich mein Projekt „Zwischenwelt“ auf Eis gelegt …
(PS: Doch ich blieb stark! Tschakka! Wir schaffen das! ? ).
Was mich fast aus der Bahn geworfen hätte, erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag.

 

Wollt ihr vom Schreiben leben? Und was tut ihr, um dieses Ziel zu erreichen? Habt ihr weitere Tipps, die ihr mir und anderen mit auf den Weg geben wollt? Immer her damit (und ab in die Kommis) ?

 

Blogpost Ende und bis bald! ✌

 

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9 comments

  1. Otterfly says:

    Vom Schreiben zu Leben ist glaube ich bei vielen das Endziel, so auch bei mir. Mit dem richtigen Hobbyschreiben (also ohne größere Unterbrechungen) habe ich vor ziemlich genau drei Jahren angefangen. Das erste Buch, dass ich geschrieben habe, war nur für mich, damit ich es einmal durchpowere, einmal sehe, dass ich fertig werden kann.

    Ich habe viel durch dieses Manuskript gelernt und nachdem ich nun langsam ein Gespür für wirklich gutes Schreiben bekommen habe und weiß, was ich alles noch nicht weiß, kommen regelmäßig Fragen von außen, ob ich denn schon mal ans Publizieren oder an den Verlag senden gedacht habe.
    Habe ich, natürlich. Aber ich will trotzdem noch einige Jahre warten, bevor ich meine Arbeit irgendwo hinschicke.

    Wenn ich auf meine vergangenen Schreibprojekte zurückblicke, dann sehe ich, wie schnell ich mich teilweise entwickelt habe. Wenige Wochen machen manchmal einen riesigen Unterschied. Und deshalb will ich noch warten. Weil ich weiß, dass ich noch nicht mein Potenzial ausgeschöpft habe (was man letztlich natürlich nie hat, aber die Verbesserung verlangsamt sich mit der Zeit, denke ich) und weiß, wenn ich jetzt etwas veröffentliche, bereue ich es innerhalb von wenigen Monaten, Und das ist das letzte, was ich will.

    Natürlich ist das eine persönliche Frage, die sich jeder stellen muss. Aber ich bin zufrieden damit, noch ein paar Jahre vor mich hinzuschreiben und dann, wenn ich wirklich zufrieden und an einem Punkt angelangt bin, wo mir meine eigene Qualität genügt, meine Werke an Verlage zu schicken. Auch das wird eine Weile dauern. Aber ich bin nicht in Eile 🙂

    • Jill Noll says:

      Ich kann gut verstehen, dass du noch warten möchtest. Auch ich merke jetzt schon innerhalb des ersten Buchs eine Steigerung was meine Fähigkeiten angeht. Daher ist deine Taktik sicher nicht schlecht 🙂
      Andererseits denke ich auch, dass du dann sehr viele Texte nicht veröffentlichen wirst, obwohl sie eigentlich gut genug dazu gewesen wären. Und das wäre doch auch schade 🙂 und wie du schon sagst: vermutlich hört man nie auf sich zu entwickeln. Dann ist die große Frage: wann ist der Moment zum Veröffentlichen gekommen?

      Ich stressen mich gerade ein wenig, da ich in ca 1,5 – 2 Jahren sowieso arbeitslos werde und hoffe, dass ich dann schon irgendeine Grundlage aufgebaut haben könnte, auf die ich aufbauen kann.

      Liebe Grüße
      Jill

  2. Interessanter Artikel und sehr motivierend. Ich würde auch gerne vom Schreiben leben können, doch bis es soweit ist, habe ich noch einen langen, steinigen Weg vor mir. Dein Artikel hat mich aber wieder daran erinnert, dass es sich lohnt, an seine Träume zu glauben und dafür zu kämpfen.

    Ich versuche, mich ständig weiterzuentwickeln, indem ich 1. viel schreibe und lese und 2. mich mit Schreibratgebern und Tipps von Profis befasse. Nicht jeder Schreibratgeber ist gut, doch ich habe schon ein paar wahre Schätze entdeckt, die mich motiviert und inspiriert haben. Schlussendlich helfen diese Schreibratgeber aber auch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Im Endeffekt muss man selbst herausfinden, wie man am besten schreibt.

    • Jill Noll says:

      Hi Myna,
      es freut mich sehr, dass ich dich ein Stück weit motivieren konnte 🙂

      Ich denke, dass die Entwicklung ganz automatisch passiert. Und ich lese auch sehr viele Blogs und Ratgeber in der Hoffnung immer wieder auf tolle neue Tipps zu stoßen. Die, die mir weiter geholfen haben (werden) stelle ich dann ja auch hier vor.

      Welche sind denn die Schätze unter den Schreibratgebern, die du gefunden hast? 🙂

      Bleib am Ball und glaub an dich!
      Wir schaffen das! (Tschakka :D)

  3. mel says:

    Hey ich kam durch instagram auf deinen Blog und habe schon ein paar Beiträge und bin begeistert, Ich überlege schon seit längerem ein Buch zu schreiben und habe mich sich schon etwas informiert was man alles und habe auch ein paar Ideen und dieser Beitrag zeigt mir, dass man auch davon leben kann.

    Xoxo Mel

    • Jill Noll says:

      Hey Mel,
      ich freue mich, dass du hierher gefunden hast 🙂
      Zu einfach darf man sich das mit dem vom Schreiben leben leider auch nicht vorstellen. Aber fang auf jeden Fall einfach mal an! Und selbst wenn es nur ein Hobby bleibt, es ist ein unglaublich tolles Hobby 🙂 So ist es bei mir auch. Ich hoffe natürlich, irgendwann davon leben zu können, aber selbst, wenn nicht, es ist zu meinem liebsten Hobby geworden, das ich nicht mehr missen möchte.

      Ich würde mich freuen, wenn du mir berichtest, wie du voran kommst 🙂

      Liebe Grüße
      Jill

  4. Sarah says:

    Vielen Dank für den doch sehr motivierenden Beitrag! 🙂

    Für mich persönlich ist es die größte Hürde, dem Schreiben die Priorität einzuräumen, die es braucht, damit man irgendwann davon leben kann. Ich glaube nicht, dass man jeden Tag etwas machen muss (aber sollte :D), doch genauso wenig denke ich, dass es ein realistisches Ziel ist, wenn man immer mal nur schreibt, wenn es gerade passt. Innerlich behandle ich das Schreiben wie einen Nebenjob, der hoffentlich den Hauptjob ersetzen kann. Nur wenn ich das als Priorität nehme, kann ich mehr Zeit dafür aufbringen und mich verbessern. Das war einer meiner Vorsätze für dies Jahr und bisher bin ich ganz zufrieden, wie das für mich klappt.

    Manchmal ist es nur sehr schwierig, dass das vom Umfeld verstanden wird. Die meisten sehen das nur als Hobby an und das finde ich teilweise sehr schwierig, weil es schnell demotiviert (abgesehen von den „wovon willst du denn dann leben“-Sprüchen).

    Aber wenn man mal tiefer in das Thema einsteigt, merkt man, dass es doch klappen kann, wenn man es wirklich will und bereit ist, einige Risiken in Kauf zu nehmen und hart zu arbeiten. Gerade Annika Bühnemann ist mir mit ihrem Blog und YouTube-Channel eine enorme Inspiration.

    Ich wünsche dir auf deinem Weg jedenfalls alles Gute und hoffe, dass dein bzw unser Traum Wirklichkeit wird 🙂

    Liebe Grüße,
    Sarah

    • Jill Noll says:

      Liebe Sarah,

      bei mir hat auch alles mit der Seite von Annika Bühnemann angefangen! Sie hat mir klar gemacht, dass es möglich ist, wenn man nur hart genug dafür kämpft.
      Noch bin ich ein wenig blockiert, weil ich meine Doktorarbeit fertig machen möchte. Aber danach werde ich mich auf jeden Fall noch mehr reinhängen und alles dafür geben.
      Leider kenne ich das Umfeld und Hobby-Problem auch. Es ist extrem schwer, den Leuten klarzumachen, dass man es wirklich ernst meint und evtl auch ein wenig Vertrauen und Unterstützung dabei braucht.

      Aber ich denke, jeder, der es wirklich will, wird es auch schaffen! 🙂

      Dir ebenfalls alles Gute! Wir schaffen das! 🙂

      Liebe Grüße zurück
      Jill

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